Hallöle


Stevia

Verbotene Gesundheit

von : Jens Brehl

Der folgende Text wurde von der leider eingestellten Homepage vom Magazin Area 2000 bernommen.

Vor kurzem wurde Stevia europaweit verboten.

Da sich jetzt viele Leser fragen werden, was Stevia ist, mchte ich dies hier erklren:


Stevia ist eine Pflanze, deren wissenschaftlicher Name Stevia Rebaudiana Bertonii lautet. Diese Pflanze ist eine Staude und wchst in Sdamerika, genauer in Paraguay und in den angrenzenden Gebieten Brasiliens. Seit Jahrhunderten wird diese Pflanze bei den Indios zum Sen ihrer Speisen benutzt, denn das Steviablatt ist bereits 10 bis 20 mal so s wie Zucker, somit haben 100 kg Stevioside (weies Extrakt der Pflanze) die Skraft von 28 Tonnen Haushaltszucker, und das bei fast null Kalorien. Aber Stevia hat nicht nur keine Kalorien und greift die Zhne nicht an, wie es Zucker tut, sondern hat noch viele positive Eigenschaften:

  • Stevia senkt einen zu hohen Blutzuckerspiegel.
  • Stevia dient traditionellerweise zur Untersttzung der Verdauung.
  • Stevia scheint auch gegen Bluthochdruck zu wirken.
  • Stevia frdert bei uerlicher Verwendung Wundheilungen.
  • Stevia hat eine leicht harntreibende Wirkung.
  • Stevia wirkt gegen Entzndungen im Mund und Hals, sowie gegen Zahnfleischbluten.
  • Stevia verlangsamt die Plaquebildung auf den Zhnen und verhindert Karies, wie verschiedene Untersuchungen an amerikanischen und japanischen Universitten belegen.
  • Aufgrund des antioxidativen Inhaltsstoffes kann man davon ausgehen, da Stevia-tee (Steviabltter) eine gewisse krebsschtzende Wirkung aufweist. Dies ist eine Aussage von Diplomchemiker Friedrich Reuss.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist derzeit sogar damit befat, Stevia als besonders frderungswrdigen Sstoff zu empfehlen. Doch dies hlt das Europische Parlament nicht davon ab, das Inverkehrbringen von Stevia zu verhindern, obwohl diese Pflanze seit Jahrhunderten von Menschen verzehrt wird und bisher niemand Schaden davongetragen hat, im Gegenteil. Zeitweilig wurde sogar behauptet, da Stevia krebserregend sei. Diese Aussage soll man sich bitte einmal durch den Kopf gehen lassen, da soll doch tatschlich eine Pflanze aus noch unberhrter Natur (Regenwald in Sdamerika) Krebs verursachen, wohingegen jedoch knstlicher, von der Industrie hergestellter Sstoff vllig unbedenklich sein soll! Ein weiterer Kommentar erbrigt sich.

Der einzige Grund des Verbotes ist, da Stevia die Menschen gesund und nicht schtig macht, was so manchen Leuten gar nicht gefllt, u. a. der Zuckerindustrie, der Pharmaindustrie, usw. Denn gerade als Stevia und seine Wirkungen immer bekannter wurden, wurde es aus dem Verkehr gezogen, zumindest in Europa. Gerade in einer Zeit, in der die Qualitt der Lebensmittel durch bertriebene Industrialisierung der Lebensmittelherstellung immer mehr abnimmt, werden noch die letzten natrlichen Alternativen den Menschen vorenthalten. Jedoch kann man sich immer noch Stevia aus dem Ausland, z.B. aus der Schweiz oder aus Amerika, bestellen. Schauen Sie einfach im Internet nach.

Ich mchte Sie hiermit auffordern, sich ein eigenes Bild ber Stevia zu machen.
Zusatz:

In der Ausgabe 8 Juni/Juli 2000 berichteten wir ber das Sungsmittel Stevia und dessen Verkaufsverbot. In diesem Artikel hatte ich bereits die vielen positiven Eigenschaften von Stevia aufgefhrt und behauptet, es wrde verboten, da es den Menschen helfen knne gesund zu werden/zu bleiben und darber hinaus nicht schtig macht, wie kritische Stimmen dies vom Industriezucker behaupten. Sollte die ansonsten ach so um unsere Gesundheit besorgte Pharmaindustrie pltzlich nicht mehr an gesunden und suchtfreien Menschen interessiert sein?

Ich wollte es eigentlich bei diesem Artikel belassen und nicht weiter recherchieren, da die Angelegenheit fr mich sonnenklar war und ich denke, da jeder vernunftbegabte Mensch zu den selben Ergebnissen kommt wie ich. Doch da erschien in der Fuldaer Zeitung am 09.08.00 folgende Meldung:

Warnung vor Sstoff
Frankfurt (wid). Vor dem Verzehr des Sungsmittels Stevia hat jetzt die Verbraucherzentrale Hessen gewarnt. Die kalorienfreie Se aus den Blttern der aus der sdamerikanischen Strauchpflanze ist vor allem bei Naturkostfreunden beliebt.


Der gebte Leser wird sofort erkennen, da diese Meldung uerst nichtssagend ist, denn die einzigen Informationen, die wir aus ihr gewinnen sind die, da Stevia kalorienfrei, bei Naturkostfreunden beliebt ist und da die Verbraucherzentrale Hessen vor dem Verzehr warnt. Warum gewarnt wird, hielt man wahrscheinlich nicht fr ntig zu erwhnen, sollten die Leser doch nur von Stevia abgeschreckt werden. Natrlich konnte ich es mir nicht verkneifen bei der Fuldaer Zeitung telefonisch nachzufragen, wer fr diese Meldung verantwortlich sei. Eine recht freundliche Dame erklrte mir, da es sich um eine Nachrichtenagenturmeldung handelt. Auf die Frage, ob diese Meldungen berprft werden, verneinte sie. Diese Aussage machte mich stutzig:

Da wird doch tatschlich einfach das abgeschrieben, was die Nachrichtenagenturen so melden und da es weltweit nur wenige Nachrichtenagenturen gibt, die noch wenigen Menschen gehren, wissen wir, wer die Macht hat die Meinung der Bevlkerung zu lenken. Da der Zeitung keine weiteren Informationen zur Verfgung standen, sollte ich mich doch mal an die Verbraucherzentrale Hessen e.V. wenden. Am 13.08.00 schrieb ich also die Verbraucherzentrale Hessen e.V. an. Ich fragte in diesem Schreiben nach dem Grund der Warnung und wollte wissen, auf welche wissenschaftlichen Studien man sich beruft. Feststellen mute ich aber, da auch die Verbraucherzentrale Hessen e.V. nicht die Quelle der ominsen Pressemeldung ist. Laut Verbraucherzentrale soll die Meldung vom wissenschaftlichen Lebensmittelausschu der EU und, nun halten Sie sich bitte fest, vom Bundesinstitut fr gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinrmedizin, BgVV. Jetzt mte es bei den meisten Lesern im Kopf klick machen. BgVV, sind das nicht die Leute, die die Vitamine von Dr. Rath aus dem Verkehr ziehen wollen? Sind das nicht die, die mit der Codex Alimentarius Kommission unter einer Decke stecken? Sind das nicht die, die Gesundheitsinformationen verbieten wollen?

Es ist doch interessant, wie alles wieder einmal fugenfrei zusammenpat. Sollen die Menschen mit aller Gewalt krank gehalten werden, mssen deshalb Gesundheitsprodukte und informationen vom Markt verschwinden und durch Pharmaprodukte ersetzt werden?

Spaeshalber wandte ich mich dann schriftlich an das BgVV und wollte wissen, auf welche wissenschaftlichen Beweise man das Verbot sttzt, auerdem fragte ich an, inwiefern der Verzehr von Stevia den Blutzuckerspiegel beeinflut, wie man aus der Pressemeldung entnehmen kann und ob eine positive oder negative Beeinflussung stattfindet. Wie ich bereits in dem Artikel Verbote Gesundheit aufzhlte, scheint Stevia gegen Bluthochdruck zu wirken, was natrlich eine sehr positive Eigenschaft ist.

Auerdem wollte ich eine Stellungnahme, wie man zu dem Gercht steht, Stevia wrde das Erbgut (DNS) schdigen. Ich schrieb, mir wre als Laie nicht klar, wie der Verzehr einer Pflanze, die in unberhrter Natur wchst, die DNS angreifen kann. Wir erinnern uns: Stevia wird seit JAHRHUNDERTEN von Menschen verzehrt und bisher ist noch kein Mutant aus dem Verzehr hervorgegangen. Allerdings hielt es das BgVV erst nach meinem zweiten Schreiben fr ntig mir zu antworten und wie man sich denken kann, war diese Antwort ebenfalls nichtssagend, man konnte mir keine Ergebnisse wissenschaftlicher Studien prsentieren. Ich erfuhr lediglich, da der Lebensmittelausschu der EU die Zulassung als neuartiges Lebensmittel verweigert hat, da die Vertreiber keine Unbedenklichkeitsnachweise erbringen konnten.

Noch einmal zur Erinnerung: Stevia wird seit JAHRHUNDERTEN von den Menschen verzehrt, es als neuartiges Lebensmittel einzustufen ist schlicht Humbug! Da, wie bereits erwhnt, keine meiner Fragen auch nur ansatzweise beantwortet wurden, schrieb ich erneut an das BgVV, mit dem Ergebnis, ich solle mich an den Europischen Lebensmittelausschu wenden und genau hier ist fr mich Schlu! Ich bin doch nicht bescheuert und lasse mich von Pontius zu Pilatus schicken, nur um vllig unsinnige Antworten zu erhalten. Der Fall ist klar: Stevia mute verschwinden, da es gesund und eine echte Alternative zum Industriezucker ist.

Die Verbraucherzentrale schrieb zwar frech, da sich das Verbot auch finanziell rechtfertigen lt, da 50 g Steviosid (weies Pflanzenextrakt) ungefhr 30 DM kosten. Der Industriezucker ist dagegen ja viel billiger (und schdlicher). Allerdings wird nicht erwhnt, da 100 kg Steviosid der Skraft von 28 Tonnen Haushaltszucker entspricht. Selbst wenn Stevia und sein Extrakt teurer wren, so sind sie doch tausendmal gesnder und dies zhlt. Ich darf Sie fragen: Was ist wichtiger fr Sie, Geld oder Gesundheit?

Lassen Sie sich von den offiziellen Pressemeldungen nicht beeinflussen, nehmen Sie nichts als "gegeben"  hin.

 Wichtig ist:  Nachfragen, nicht verdummen lassen, selber denken und sich weiter Informieren!  

Trotz alledem, ob Zucker oder Stevia...die seste Versuchung seit es Frauen gibt, ist....

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